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Organe
Die Deutsche Stiftung für Herzforschung wurde
1988 auf Initiative der Deutschen Herzstiftung e.V.
gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung
der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung
im Bereich der Vorbeugung, Diagnose,
Behandlung und Nachsorge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Vorstand
Dem Vorstand gehören zehn Mitglieder an, die
auf Vorschlag der Deutschen Herzstiftung e.V., der
Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, der Deutschen
Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und
Gefäßchirurgie berufen werden. Die Wahl findet
alle vier Jahre statt. Dem Vorstand obliegt die
Vertretung der Stiftung nach außen.
Im Berichtsjahr tagte der Vorstand am 15.4. und
am 17.11. jeweils in Frankfurt am Main.
Wissenschaftlicher Beirat
Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus zehn Mitgliedern,
die von den ärztlichen Fachgesellschaften
und der Deutschen Herzstiftung e.V. für die
Dauer von zwei Jahren berufen werden. Das Gremium
berät den Vorstand in allen Angelegenheiten
der Stiftung. Es begutachtet die Projekt- und
Stipendienanträge und beurteilt alle Wissenschaftspreise,
die von der Stiftung und dem Verein
ausgeschrieben und vergeben werden.
Die Sitzung fand im Berichtsjahr am 7.10. in Dresden statt, bei der der Vorsitz von Prof. Hans Carlo Kallfelz an Prof. Hellmut Oelert übergeben wurde. Prof. Hans Carlo Kallfelz (Foto l.) wurde für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement für die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Stiftung für Herzforschung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Segnitz-Ackermann-Stiftung
Marie-Luise Segnitz hat anlässlich des 100.
Geburtstags ihrer Mutter im Jahr 2002 eine unselbständige
Stiftung mit einem Kapital von 50.000
Euro in der Deutschen Stiftung für Herzforschung
errichtet. Die Stiftungserträge sind für Projekte zur
Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Vorbeugung
und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestimmt. Im Berichtsjahr wurde
mit den Erträgen dem Wunsch der Stifterin entsprechend
ein Forschungsprojekt von Prof. Engel,
Klinik für Kardiologie im Zentralkrankenhaus
„Links der Weser“ in Bremen unterstützt, das zur
Verbesserung der Versorgungsqualität der Patienten
beitragen soll.
August Wilhelm und
Lieselotte Becht-Forschungspreis 2005
Der Forschungspreis der Deutschen Stiftung für
Herzforschung wurde am 7. Oktober im Rahmen
der Eröffnungsfeier der Herbsttagung der Deutschen
Gesellschaft für Kardiologie Herz- und
Kreislaufforschung in Dresden vergeben. Bereits
seit einigen Jahren stiften August Wilhelm und Lieselotte
Becht (Foto r.) die mit 10.000 Euro dotierte
Auszeichnung. Im Jahr 2005 trägt sie zum ersten
Mal auch den Namen ihrer Stifter. Da der Preis
geteilt wurde, hatten sich die Stifter kurzerhand
entschlossen, das Preisgeld auf 15.000 Euro aufzustocken.
Forschungsförderung
2005 wurden 31 Anträge auf Forschungsförderung
an die Deutsche Stiftung für Herzforschung gerichtet.
Im Berichtsjahr konnten zehn Forschungsprojekte,
davon zwei Verlängerungen, bewilligt
werden.