Jahresbericht 2010

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Die Deutsche Stiftung für Herzforschung (DSHF) wurde 1988 auf Initiative der Deutschen Herzstiftung e.V. gegründet. Sie hat sich seitdem zu einer wichtigen Förderinstitution auf dem Gebiet der Herz-Kreislaufforschung entwickelt. Dies wurde dank der Fördermittel, die aus der Deutschen Herzstiftung in immer größerem Umfang zugeflossen sind, ermöglicht. Zweck der Stiftung ist gemäß § 2.3 der Satzung die Förderung der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung in den Bereichen der Vorbeugung, Aufklärung, Betreuung sowie Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.

Der Stiftungszweck wird je nach verfügbaren Mitteln insbesondere verwirklicht durch Unterstützung und Förderung der Arbeit und der Ziele der Deutschen Herzstiftung e.V., zum Beispiel durch Preisverleihungen, sowie Beteiligung an folgenden Maßnahmen:

  • Finanzierung und Vergabe von Forschungsaufträgen insbesondere mit patientenbezogenen Zielsetzungen
  • Finanzierung klinischer Studien
  • Finanzierung wissenschaftlicher Personalstellen und von wissenschaftlichen Hilfskräften für einen begrenzten Zeitraum und wenn dies zur Sicherung eines wissenschaftlichen Ergebnisses geboten erscheint
  • Finanzierung und Vergabe von Forschungsaufträgen im Bereich der Methoden der Aufklärung und Betreuung.

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung ist wie die Deutsche Herzstiftung e.V. Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Der ehrenamtliche Vorstand der Deutschen Stiftung für Herzforschung verwaltet die Stiftung. Sie wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich vertreten, wobei eines dieser Mitglieder der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sein muss. Nach § 2 der Satzung entscheidet der Stiftungsvorstand über die Vergabe von Stiftungsmitteln.

Zum 30.11.2010 schied der Schatzmeister Dr. Hans-Joachim Rothe aus dem Vorstand aus, als Nachfolgerin wurde Vorstandsmitglied Renate Geus einstimmig gewählt. Den frei gewordenen Platz im Vorstand besetzt (einstimmig gewählt) ab dem 30.11.2010 Prof. Dr. Hans-Reiner Figulla aus Jena.
2010 tagte der Vorstand am 29.04. und am 30.11. in Frankfurt a. M.

Mitglieder des Vorstandes

Der Wissenschaftliche Beirat wird von den ärztlichen Fachgesellschaften und der Deutschen Herzstiftung für die Dauer von zwei Jahren benannt. Das ehrenamtlich tätige Gremium berät den Vorstand in allen Angelegenheiten der Stiftung. Er begutachtet nach strengen Regeln die Projekt- und Stipendienanträge und beurteilt Wissenschaftspreise.

Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus zehn Mitgliedern. 2010 endete die zweijährige Amtszeit des Wissenschaftlichen Beirats und der Vorstand der Deutschen Stiftung für Herzforschung hat gemäß § 10 der Satzung den Beirat der Stiftung für die Amtszeit 2010-2012 neu berufen. Als Vorsitzender des Beirats wurde Prof. Dr. Hellmut Oelert aus Mainz wiedergewählt, Stellvertreter ist erneut Prof. Dr. Heribert Schunkert aus Lübeck. Die weiteren Gremienmitglieder wurden vom Vorstand wiedergewählt, neu aufgenommen wurde Prof. Dr. Matthias Gorenflo aus Heidelberg. Ausgeschieden ist Prof. Dr. Herbert E. Ulmer aus Heidelberg.
Der Beirat tagte am 10.04. (Mannheim) und am 08.10.2010 (Nürnberg).

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates
Stifter/Spenden

Erst durch die finanzielle Unterstützung der Stifter kann die Deutsche Stiftung für Herzforschung Projekte in einer Größenordnung finanzieren, die die Stiftung in der Herz-Kreislaufforschung unverzichtbar macht und ihren anerkannten Ruf als kompetente Förderinstitution sichert.

    Privatpersonen
  • Lonny E. Bayer, Köln
  • August Wilhelm und Lieselotte Becht, Hochheim
  • Manuel Bertels, Hamburg
  • Dipl.-Ing. Gert H. Buck, Bad Reichenhall
  • Dr. Axel Hayler, Offenbach am Main
  • Dieter Kaltenbach, Lörrach
  • Prof. Dr. med. Martin Kaltenbach, Dreieich
  • Katja Kramer-Wollstadt, Hochheim am Main
  • Walther Leisler Kiep, Kronberg
  • Dr. Wolfgang Munde, Oberursel
  • Wilhelm Ranck, Solingen
  • Dr. Gerhard Rüschen, Bad Soden
  • Marie-Luise Segnitz, Bremen
  • Kurt Stroh, Ebenau b. Salzburg
  • Dr. Karl-Heinz Vogel, Celle
  • Max Warburg, Hamburg
  • RA Dolf Weber, Frankfurt am Main
  • Albert Wittenberg, Burgwedel
    Organisationen
  • Heinz- und Gudrun-Meise-Stiftung, Herz- und Kreislauf- Zentrum Rotenburg a.d. Fulda
  • Deutsche Herzstiftung e.V., Frankfurt am Main
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Düsseldorf
    Unternehmen
  • BASF AG, Ludwigshafen
  • Bayer AG, Leverkusen
  • BHF-Bank, Frankfurt am Main
  • Hildegard Braukmann Kosmetik GmbH, Burgwedel
  • Commerzbank AG, Frankfurt am Main
  • Walter Deschler, Steiger & Deschler, Ulm-Söflingen
  • Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main
  • Hoechst AG, Frankfurt am Main
  • ICI (Europa), Fibres GmbH,
  • Faserwerke, Östringen
  • ICI Lacke-Farben GmbH, Hilden/Rhld.
  • ICI Wilhelmshaven GmbH & Co., Wilhelmshaven
  • Pacesetter, Herzschrittmacherbereich der St. Jude Medical GmbH, Erlangen
  • Schwarz Pharma AG, Monheim
  • Siemens AG, München
  • ZENECA GmbH, Plankstadt

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung verwaltet die Gelder der ihr anvertrauten Stiftungen im Sinne der Stifter im Rahmen der satzungsgemäßen Zwecke.

In 2010 erhielt die Deutsche Stiftung für Herzforschung weitere Zustiftungen, um das Grundkapital der Stiftung aufzustocken:

  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Düsseldorf € 36.000,–
  • Katja Kramer-Wollstadt, Hochheim € 9.000,–
  • Lieselotte Becht aus Hochheim spendete € 15.000,– für die Vergabe des August-Wilhelm und Lieselotte Becht Forschungspreises.

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung kann als intensive Förderin einer patientennahen Herz-Kreislaufforschung erst durch Spenden und durch die finanzielle Unterstützung der Stifterinnen und Stifter zukunftsweisende innovative Forschungsprojekte finanzieren. Im Jahr 2010 erhielt die DSHF Zuwendungen in Höhe von € 1.263.096,–. Neben den Zuwendungen der DHS für die Forschungsförderung (€ 1.219.000,–) waren dies vor allem Zuwendungen in den Vermögensstock der Stiftung (€ 40.000,–) und Zuwendungen aus Trauerfällen (€ 1.610,–).

Marie-Luise Segnitz aus Bremen hat 2002 einen Stiftungsfonds unter dem Dach der Deutschen Stiftung für Herzforschung gegründet. 2006 wurde das Stiftungskapital auf € 100.000,– erhöht und 2008 um € 50.000,– aufgestockt. Durch die Erträge des auf insgesamt € 150.000,– angewachsenen Kapitals soll die Durchführung von Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermöglicht werden.
2011 wird erstmals aus den Erträgen des Stiftungsfonds der Wissenschaftspreis der Segnitz-Ackermann-Stiftung verliehen.

Zum Gedenken an seine verstorbene Frau hat Franz-Herbert Spitz eine unselbständige Stiftung in der Deutschen Stiftung für Herzforschung errichtet. Die Schenkung von € 100.000,– erfolgte mit der Auflage, dieses Vermögen als Sondervermögen der Gertrud-Spitz-Stiftung zuzuführen und ungeschmälert zu erhalten, um mit den Erträgen die Forschung auf dem Gebiet der Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu fördern.

Erstmals 2010 verlieh die DSHF gemeinsam mit der DGK den Best Abstract-Preis der Gertrud-Spitz-Stiftung an drei Wissenschaftler, die ein Gutachtergremium aus 133 eingereichten Abstracts mit klinischem Forschungsschwerpunkt auswählte. Die Auszeichnungen wurden in Anwesenheit des Stifters Franz-Herbert Spitz auf der Jahrestagung der DGK in Mannheim an die folgenden Preisträger überreicht:

  • Philipp-Daniel Gaudron,
    Med. Klinik I, Abt. Kardiologie, Universitätsklinik Würzburg
    Dotierung: € 2.000,–
  • Prof. Dr. Axel Linke, Klinik für Kardiologie,
    Herzzentrum der Universität Leipzig
    Growth Factors in Patients With Stable Coronary Artery Disease
    Dotierung: € 1.500,–
  • Prof. Dr. Axel Bauer,
    Inn. Med. III, Kardiologie, Universitätsklinikum Tübingen
    Risk Stratification in Diabetic Post-Infarction Patients by Heart-Rate Turbulence and Deceleration Capacity (ISAR-RISK substudy)
    Dotierung: € 1.000,–

Aus dem zum Gedenken an den Erblasser im Jahr 2008 eingerichteten Stiftungsfonds Dr. Ortwin Rusche, der die DSHF als Alleinerbin einsetzte, wird ganz nach dessen Wunsch jährlich ein Projekt mit herzchirurgischem Schwerpunkt gefördert.

Das Dr. Rusche-Forschungsprojekt wird von der DSHF zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie vergeben. Aus sieben Bewerbungen wurde die Auszeichnung 2010 auf der Jahrestagung der DGTHG in Stuttgart verliehen:

  • Dr. Markus Krane,
    Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Deutsches Herzzentrum München
    Kardiomyozytäres Programmieren von embryonalen und induzierten pluripotenten Stammzellen durch definierte Faktoren
    Förderbetrag: € 57.500,–
Forschungspreis

Der August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis, dotiert mit € 15.000,–, wird alljährlich von der Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) für herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der patientennahen Herz-Kreislaufforschung verliehen.

Im Jahr 2010 gingen zehn Bewerbungen ein.Diese wurden anonymisiert, mit einer Nummer versehen und vom Beirat der Deutschen Stiftung für Herzforschung beurteilt. Die Arbeit mit der höchsten Punktzahl wurde für den Preis ausgewählt.

Die Auszeichnung wurde 2010 auf der Herbsttagung der DGK in Nürnberg in Anwesenheit der Stifterin Lieselotte Becht verliehen an:

  • Dr. Thomas Bitter,
    Klinik für Kardiologie, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
    Adaptive Servoventilation therapy reduces the risk of malignant arrhythmic events in patients with congestive heart failure and Cheyne-Stokes respiration – an observational study
Stiftungskapital von 1994 bis 2010

Mit dem Ziel die Herzforschung in Deutschland zu fördern, werden jährlich von der DSHF in großem Umfang Finanzmittel zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2010 waren dies € 764.372,–. Mit den Fördermitteln werden klar abgegrenzte wissenschaftliche Projekte finanziert. Grundsätzlich sollen die Forschungsziele einen Bezug zu patientennahen Problemen aufweisen. Mit diesem Prinzip ist keineswegs eine grundlagenwissenschaftliche Ausrichtung der Vorhaben ausgeschlossen, solange im Hintergrund eine diagnostische oder therapeutische Zielrichtung erkennbar bleibt.

Antragstellung, Richtlinien, Begutachtung

Die Deutsche Stiftung für Herzforschung fördert bevorzugt Forschungsprojekte, die patientennahe Fragestellungen haben und von denen zu erwarten ist, dass die Ergebnisse in Zukunft einer Vielzahl von Betroffenen zugute kommen werden.
Im Jahr 2010 sind 53 Anträge auf Forschungsförderung eingegangen. 17 Anträge wurden von der Deutschen Stiftung für Herzforschung bewilligt. Die Fördermittel für eines der 17 bewilligten Projekte wurden nicht abgerufen, so dass 16 Forschungsprojekte unterstützt wurden.

Dr. Stephan H. Schirmer, PhD,
Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum des Saarlandes,
geht in dem von der DSHF mit rund 60.000 Euro geförderten Forschungsprojekt der Frage nach:
Welche Entzündungsstoffe in den Monozyten sind mehr, welche weniger bedeutsam für das Gefäßwachstum?
Zur Untersuchung dieser Vorgänge verwendet der Forscher ein Tiermodell des Lauftrainings mit Mäusen im Laufrad, deren neu gebildete Umgehungsgefäße nach ausgedehnter Laufaktivität untersucht werden. Die Veränderungen der Entzündungsparameter bei den Mäusen sollen dann in einer Gruppe (menschlicher) Ausdauersportler bestätigt werden. Im Tiermodell gefundene Faktoren, die durch Training verändert werden, können in menschlichen Zellen im Reagenzglas direkt beeinflusst werden, um ihren Effekt auf die Funktion dieser Zellen zu untersuchen.

Forschungsprojekte 2010
Forschungsprojekte der DSHF 1997 bis 2010

Dokumentation: 15 Jahre Forschungsförderung
1988 wurde die Tochterorganisation der Deutschen Herzstiftung, die Deutsche Stiftung für Herzforschung, aus der Taufe gehoben, um einen gravierenden Mangel zu beheben: Es fehlte an Mitteln für eine patientenorientierte Forschung. Die Anfänge waren schwierig, aber die Bilanz kann sich sehen lassen. Prof. Dr. Hans Carlo Kallfelz, Prof. Dr. Erland Erdmann, Prof. Dr. Thomas Eschenhagen und Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Mohr haben im April 2010 eine Dokumentation vorgelegt: 15 Jahre Forschungsförderung für die Kardiologie.
Die Herausgeber schätzen die Qualität der Forschungsergebnisse hoch ein: Die bisher vorliegenden Veröffentlichungen aus den Forschungsprojekten und von den Stipendiaten sind durchgehend als überdurchschnittlich einzustufen.

Internetpräsenz
Die Deutsche Stiftung für Herzforschung stellt auf ihrer Homepage (www.dshf.de) die ganze Spannweite der Forschungsförderung dar. Das Spektrum der geförderten Herzforschung ist breit: Es umfasst die Kardiologie, Herzchirurgie, Kinderkardiologie und Pharmakologie. Dabei steht die Patientennähe der Forschung als ein Hauptkriterium für die Mittelvergabe im Vordergrund.

Presseveröffentlichungen
Mit Pressemeldungen zu Forschungsprojekten, Preisausschreibungen und Verleihungen von Wissenschaftspreisen informiert die Deutsche Stiftung für Herzforschung die Fach- und Laienpresse regelmäßig über ihre Forschungsförderung:

  • Beatmungstherapie kann Risiko der bösartigen Herzrhythmusstörungen verringern
    Deutsche Stiftung für Herzforschung zeichnet Arbeit mit August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis aus
    (Prof. Dr. Hellmut Oelert)
  • Impulsgeber für die Herzforschung
    Deutsche Herzstiftung und Deutsche Stiftung für Herzforschung legen Forschungsdokumentation vor
    (Prof. Dr. Hans Carlo Kallfelz)
  • Künstliche Aortenklappen: Können sie mitwachsen?
    Dr. Rusche-Forschungsprojekt als neue Förderinitiative der Deutschen Stiftung für Herzforschung – Auszeichnung für Hannoveraner Arbeitsgruppe
    (Prof. Dr. Hellmut Oelert)
  • Drei Wissenschaftler für ihre Forschung auf dem Gebiet der Herz- Kreislauf-Erkrankungen ausgezeichnet
    Best Abstract-Preis der Gertrud-Spitz-Stiftung verliehen
    (Prof. Dr. Hellmut Oelert)
  • Ein Testament für die Forschung
    Porträt des Stifters Dr. Ortwin Rusche
  • Wissenschaft im Dienste herzkranker Kinder Weiter großer Forschungsbedarf

Anzeigen: Unter dem Titel „Herzforschung rettet Leben!” schalten Zeitungsverlage kostenfrei Anzeigen, die darüber informieren, dass Herzforschung allen nützt, sich aber nicht von alleine finanziert.

Forschen für die Medizin von morgen:
Auch im Jahr 2011 wird eine der wichtigsten Aufgaben der DSHF darin bestehen, die Versorgung der Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern
2011 werden neben der Förderung der Projekte aus der Herzforschung Wissenschaftspreise ausgeschrieben:

  • August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis
  • Dr. Rusche-Forschungsprojekt
  • Wissenschaftspreis der Segnitz-Ackermann-Stiftung
  • Best Abstract Preis der Gertrud-Spitz-Stiftung

Öffentlichkeitsarbeit
In einer neuen Image-Broschüre wird die DSHF zeigen, dass sie zu einer tragenden Säule in der Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Forschung in Deutschland geworden ist. Das ist nicht nur den Wissenschaftlern zu verdanken, sondern denen, die die Fördermittel aufbrachten: den Mitgliedern und Spendern der Deutschen Herzstiftung, die einen erheblichen Beitrag dazu leisteten, und die Stifter, darunter viele großherzige Privatleute, die der Deutschen Stiftung für Herzforschung das Stiftungskapital zur Verfügung stellten.

Jahr der Wissenschaft
Im „Jahr der Wissenschaft 2011 – Forschung für unsere Gesundheit“, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), ist seitens der DSHF eine Berichterstattung über Themen der Herz-Kreislaufforschung für die Fachredaktionen medizinischer Medien und Gesundheitsredaktionen der Tagespresse geplant.

Veranstaltungen zu Erbrecht/Testament
Zwei Pilotveranstaltungen zur nachhaltigen Forschungsförderung durch testamentarische Verfügungen plant die Geschäftsstelle in Frankfurt und in Hamburg, um interessierte Mitglieder und Spender über die Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Stiftung für Herzforschung zu informieren. Ein Fachanwalt für Erbrecht wird auf den Veranstaltungen über die Möglichkeiten von testamentarischen Verfügungen zugunsten der Deutschen Herzstiftung und der DSHF referieren.

Nachhaltigkeit der Forschungsförderung
Eine Nachhaltigkeitserhebung ist geplant, um abzuschätzen, was die Gewährung einer Forschungsförderung, die Bewilligung eines Jahresstipendiums und die Vergabe eines Wissenschaftspreises bei den Geförderten und Preisträgern bewirkt haben. Ein Erhebungsbogen an die geförderten Forscher ist vorgesehen. Es sollen auch Erkenntnisse für zukünftige Förderrichtlinien und Fördermaßnahmen gewonnen werden.

Forschungsstandorte 2010
Jahresabschluss